Bremen, 09. September 2019
Wie Bildung im 21. Jahrhundert gelingt, zeigen inzwischen einige Schulen in Deutschland. 19 von ihnen wurden in drei Filmen vorgestellt. Wir haben die Filme für Sie angeschaut und hier in aller Kürze für Sie zusammengefasst.

Wofür dieser Beitrag?

Wir, die Marcus Rosik systemische Beratung GmbH, geben für Schulleiter*innen, angehende Schulleiter*innen, Leitungspersonal und für das Kollegium Workshops. Die inhaltlichen Schwerpunkte dieser Workshops sind die Gestaltung von Schule und Zusammenarbeit.
In den Workshops für die Gestaltung von Schule geht es uns um die Realisierung von menschengerechteren Lernräumen als Alternative zur heute weit verbreiteten Belehrungsschule mit Frontalunterricht. Es geht um die Zukunft der Schule oder eben darum, „Schule neu zu denken“. Mit den Workshops begleiten wir die einzelnen Schritte von der Idee, über den Austausch darüber und das Gewinnen von Mitstreiter*innen bis hin zur Umsetzung.
In den Workshops für die Zusammenarbeit geht es uns um die Art der Zusammenarbeit des Schulpersonals, ganz unabhängig von der Art der Schule.

Mit diesem Beitrag möchten wir Impulse geben, den eigenen Schulalltag neu zu gestalten. Egal, ob Sie das als Lehrer*in für sich oder als ganze Schule tun mögen. Unsere Idee ist, dass Ihnen die vorgestellten Filme und ggf. auch die hier erfassten Mikroinhalte dabei eine Hilfe sind.

Am 22. September 2014 wurde der Film Treibhäuser der Zukunft aus dem Jahr 2004 ins Netz gestellt. Wir haben uns den Film angesehen und uns die Mühe gemacht, die Schulen aktuell zu recherchieren. Entsprechende Links zu den Schulen und ihren Konzepten haben wir in den folgenden Text eingebaut.
2018 kam der Film Augenhöhe macht Schule heraus. Auch dieser Film kann direkt im Netz angeschaut werden.

Dieser Artikel ist lebendig. Wir stellen ihn online, obwohl noch nicht alle Schulen vollständig präsentiert sind. Wir wollen diesen Text Schritt für Schritt, Schule für Schule ergänzen.

Treibhäuser der Zukunft

Reinhard Kahl ist Erziehungswissenschaftler, Journalist und Filmemacher. Bevor er den Blick nach innen richtete, dokumentierte er Bildung, wie sie in Finnland, Schweden und Kanada praktiziert wird. Schließlich hat er 2004 den Film „Treibhäuser der Zukunft“ veröffentlicht. Auf seiner Webseite bietet er eine DVD mit knapp 13 Stunden Filmmaterial an. Daraus zusammengefasst ist der zweistündige Film. Er zeigt 10 Schulen, die dem Lernen einen anderen Raum geben. Diese stellen wir im Folgenden vor:

Grundschule Borchshöhe

Die staatliche Grundschule Borchshöhe in Bremen bezeichnet sich als eine Schule für alle. Als gebundene Ganztagsschule beschreibt sie ihr Konzept unter der Überschrift „Das andere Lernen“. Darin ersetzt Projektunterricht den Unterricht im herkömmlichen Sinne. Das Vorbild ist die schwedische Futurum Schule in Bålsta nahe Stockholm. Schulentwicklung wird als ein fortwährender Prozess verstanden.

Jenaplanschule Jena

Die Jenaplan-Schule in Jena ist eine staatliche Gemeinschaftsschule. Als solche begleitet sie junge Menschen von der Vorschule bis zur Sekundarstufe 2. Die Jenaplan Idee sieht vor, offene Lernsituationen für individuelle Lern- und Arbeitsrhythmen zu schaffen. Lernen wird hier als Vorfreude auf sich selbst und als Aktivität des ganzen Menschen verstanden. Alle Jahrgänge arbeiten gleichzeitig an einem Thema. Die Lehrer*innen lernen, nicht auf jede Frage eine Antwort geben zu können. Das Schulkonzept fußt auf den „Basisprinzipien“ der niederländischen Jenaplanbewegung. In Deutschland hat in Bayern der Jenaplan größere Beachtung gefunden.

46 Jenaplan-Schulen gibt es in Deutschland, laut jenaplan.de.

Bodenseeschule St. Martin

Die Bodensee-Schule St. Martin in Friedrichshafen ist eine Freie Katholische Grund- und Werkrealschule mit Sozialwissenschaftlichem Gymnasium. Sie bildet den Mittelpunkt des Films. Über diese Ganztagsschule wird knapp eine halbe Stunde lang berichtet. Die Besucher*innen fragen immer wieder „Woher kommt diese Ruhe?“ Lernen wird hier als Aktivität der Schüler*innen verstanden. Es gibt keine Unterrichtsfächer mehr. Stattdessen gibt es Familienklassen, in denen die Jüngeren von den Älteren lernen. Der Lehrer versteht sich als Gastgeber und bereitet den Lernraum vor. Alfred Hinz war bis 2005 Direktor der Schule. Heute ist er im Ruhestand und hilft anderen Schulen bei der Umsetzung des Konzeptes Marchtaler Plan, nach dem auch die Bodenseeschule unterrichtet.

44 Schulen in Deutschland unterrichten laut Wikipedia nach dem Marchtaler Plan.

Schule Schloss Salem

Die Schule Schloss Salem liegt nahe dem Bodensee. Sie ist Internat und Schule. Praktiziert wird ein reformpädagogischer Ansatz, die ganzheitliche Pädagogik nach Kurt Hahn. Das Ziel ist die Entwicklung der Persönlichkeit und die Übernahme von Verantwortung von Schülerinnen und Schülern. Das Leitbild gibt einen ersten Einblick. Schloss Salem gilt als Eliteschule, auch wenn das von Betreiberseite gern dementiert wird. 20% bis 33% der Schüler*innen aus 40 Nationen hätten ein Stipendium, um Diversität und Chancen zu bieten.

Willibald-Gymnasium

Die offene Ganztagsschule in Eichstätt praktiziert Lernen durch Lehren. Dass heißt, das sich die rund 600 Schüler*innen selbst unterrichten. Die Lehrer verstehen sich als Geburtshelfer. Sie schaffen den Schüler*innen von der 5. Klasse bis zum Abitur eine Bühne, auf der Lernen durch Resonanz stattfinden kann. Diese kann durchaus zu Unklarheiten führen, die über Klärungsprozesse zu Klarheit werden, heißt es in dem Film. Auf ihrer besonders gestalteten Webseite sind viele Informationen bereitgestellt. Darunter ein Film der Medien AG über die Schule aus dem Jahr 2018. Es gibt die drei Ausbildungsrichtungen naturwissenschaftlich-technologisch, sprachlich und sozialwissenschaftlich. Über das Schulkonzept konnten wir auf der Webseite aktuell nichts finden.

Evangelische Ganztagsschule Gelsenkirchen

Wer die Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen besuchen möchte, wird zunächst Schwierigkeiten haben, sie zu erkennen. So beschreibt es Stephan Lüke in seinem Artikel. Besonders ist, dass jede Klasse ein eigenes zweistöckiges Reihenhaus bewohnt. Zu Beginn hatten die Schüler*innen sogar die Möglichkeit, die Häuser zusammen mit den Architekten zu gestalten. Der Raum würde zum dritten Pädagogen, heißt es im Film. Das „Konzept zum Freien Lernen“ individualisiert den Lernprozess der Schüler*innen. Die Schule beschreibt sich auf ihrer Webseite als Familienschule, Erziehungsschule, Lebensschule und Stadtteilschule.

Montessori-Gesamtschule

Die integrative Schule in Potsdam heißt heute Montessori-Oberschule. Zum Zeitpunkt der Filmerstellung war es eine Versuchsschule. Ein Leitgedanke im Film ist: Schüler dürfen nicht beschämt werden. Dafür eine respektvolle Lernumgebung zu schaffen, sei die wesentliche Innovation. Die Jahrgänge 1 bis 10 werden in altersgemischten Gruppen unterrichtet. Das Konzept der Schule ist ausführlich präsentiert.

Friedrich-Ludwig-Jahn Schule

Die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ ist eine staatliche Gesamtschule. In der vollgebundenen Ganztagsschule werden die Jahrgänge 7 bis 13 unterrichtet. Im Schuljahr 2019/2020 werden 672 Schüler*innen von 97 Lehrkräften unterrichtet. Offene Unterrichtsformen und selbstgesteuertes Lernen führen zu einer kooperativen Unterrichtskultur. Die Schüler*innen lernen in Projekten. Dadurch entsteht ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl. „Damit Talente Sieger werden“ ist der Leitgedanke der Eliteschule.

Max Brauer Schule

Die Max Brauer Schule in Hamburg ist eine Stadtteilschule. Sie bezeichnet sich selbst als Schule vieler Nationen. 1.300 Schüler*innen aus 30 Nationen werden hier von rund 140 Lehrer*innen begleitet. Das Schulkonzept steht unter dem Leitsatz „Vielfalt ist Reichtum”. Die teilgebundene Ganztagsschule beiheimatet Schüler*innen von der Vorschule bis zur 13. Klasse. Jede/r lernt hier in ihrem/seinem ganz eigenen Tempo und ist an dieser Schule mindestens einmal „Chef“. Bis zu einem Jahr Vorsprung holten die Schüler*innen hier raus, heißt es im Film.

Klosterschule

Die Klosterschule Ganztagsgymnasium und Kulturschule in Hamburg ermöglicht den Schüler*innen das Abitur in acht Jahren zu machen. Das Konzept sieht an vier Tagen der Woche Unterricht bis 16 Uhr vor. Seit 2005 ist sie Kulturschule. Auf der Website ist zu lesen: „Ein wesentliches Merkmal ist ein Kulturbegriff, der über die Bindung an die traditionellen Fächer Bildende Kunst, Musik und Theater hinausgeht und die ästhetische Erziehung fest in den Schulalltag einbindet.“

Augenhöhe macht Schule

Die Augenhöhe-Filme sind von Menschen gemacht, die einen Beitrag leisten wollen, neue Arbeitswelten zu gestalten. Spaß und Lebensfreude darf es auch im Arbeitsleben geben. Dafür sollten wir nicht auf das Rentenalter warten. Dies ist die Kernidee des Netzwerks, dass sich unter dem Namen Intrinsify zusammengeschlossen hat. Bei einem der zahlreichen Treffen ist klar geworden: Reden reicht nicht! Das Augenhöhe-Team war geboren, um das bereits Gelingende sichtbar zu machen. 2018 ist der Film „Augenhöhe macht Schule“ veröffentlicht worden. In dem gut einstündigen Film werden acht Schulen vorgestellt, die Schule anders praktizieren. Diese Schulen werden hier vorgestellt.

Waldparkschule Heidelberg

Die staatliche Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg beherbergt die Jahrgänge 1 bis 10. 450 Schüler*innen, 42 Lehrkräfte und zwei Schulhunde sind zum Zeitpunkt des Filmes in der Waldparkschule tätig. Zur Erreichung des Leitbildes des Schule „Personalisiertes Lernen für einen maximalen Lernerfolg! Leistung mach Freude!“ werden verschiedene Techniken genutzt. Zum Beispiel erhalten die Schüler*innen Lerncoaching, keinen Frontalunterricht und die Räume sind besonders gestaltet.

Freie Dorfschule Lübeck

Vollständig altersgemsicht lernen die Schüler*innen der Jahrgänge 1 bis 10 in der Freien Dorfschule Lübeck. 22 Schüler*innen und sieben Lernbegleiter sind in der Schule in Schleswig-Holstein tätig. „Ich weiß ja nicht, was in den Schülern passiert“, sagt Gründer und Lernbegleiter Wolf Peter Buchholz. Damit beschreibt er eine Grundannahme des pädagogischen Konzeptes der Schule. Regeln werden gemeinschaftlich mit der soziokratischen Entscheidungsform des Konsent festgelegt.

Sekundarschule Jülich

Die Sekundarschule Jülich wurde 2012 gegründet. Sie ist eine teilintegrierte Gesamtschule ohne Oberstufe. In dieser Schule in Nordrhein-Westfalen arbeiten 870 Schüler*innen und 74 Lehrkräfte. „Wir wissen nicht, wie die Arbeitswelt in 20 Jahren aussieht“, bemerkt Lehrerin Tinka Mühle in dem Film. Die Kinder sollen selbstständiges Lernen entwickeln und werden von Lernbegleitern bei der Strukturierung des Lernprozesses unterstützt. Soziales Lernen, ein weiterer Baustein des Schulkonzeptes, erzeuge ein starkes Gemeinschaftsgefühl und sei ein Angebot zur Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen.

Drachenschule

Die Freie Schule Odenwald — Drachenschule in Wald Michelbach im Odenwald ist eine integrierte Grund- und Gesamtschule. Rund 50 Schüler*innen lernen in den Jahrgängen 1 bis 10 jahrgangsgemischt. Das pägagogische Konzept orientiert sich an der Montessori-Pädagogik und der Gewaltfreien Kommunikation. Die Kinder können hier in ihrem ganz eigenen Rhythmus lernen. Im Film wird deutlich: Für die Lernbegleiter*innen ist es schwierig, Vorschussvertrauen zu geben, dass die Kinder freiwillig ihre Wissenslücken schließen. Geduld wird belohnt, ist die bisherige Erfahrung. Wenn die Kinder aus eigener Motivation z.B. Mathematik lernen wollen, haben sie entweder gerade wirklich Lust oder ihnen ist klar geworden, dass andere Schüler*innen besser sind. Ein Schüler berichtet, wie er sich über das Ziel, Psychologie studieren zu wollen, erschlossen hat, dafür das Abitur und damit Mathe, Deutsch und Englisch zu brauchen.

Gymnasium Hoheluft

Die 2012 gegründete gebundene Ganztagsschule in Hamburg schließt im Schuljahr 2019/2020 ihren Aufbau vom 5. bis zum 12. Jahrgang ab. 2018 wurden 411 Schüler*innen von 34 Lehrkräften begleitet. Jeder Morgen beginnt für den Jahrgang 5 bis 7 mit eva (eigenverantwortlichem arbeiten). Das geschieht außerhalb des Klassenverbandes und wird mit einem entsprechenden Raumkonzept unterstützt. eva wird in den Jahrgängen 8. bis 10. in die Studienzeiten überführt. Die Schule sei eine lernende Organisation, die nicht mehr an Altem festhalte, sagt ein Vater in dem Film. Es widerstrebe den Eltern auch manchmal, dieses ganz freie Lernen, gesteht eine Mutter. Weitere Elternstimmen sind ebenfalls interessant. Auf der Webseite findet sich unter Wesentliches ein Stapel von liebevoll gestalteten PDF-Dokumenten zu den Themen Vision, Lernen, Zeiten und Digital.

Heliosschule

Die inklusive Universitätsschule der Stadt Köln gliedert sich in die 2015 gegründete Grundschule und die 2018 eröffnete Sekundarstufe (www.heliosschule.com). Im Film wird die Grundschule vorgestellt. Dort wurden 2019 150 Schüler*innen von einem 38 köpfigen „Schulteam“ begleitet. Die klassische Aufteilung der Schulstränge wird aufgehoben. „Augenhöhe“ bedeutet für die Schule Partizipation. Man frage sich, wo die Struktur sei, wenn man die gebundene Ganztagsschule besucht. Denn die vielen Strukturelemente, die auch in Zusammenarbeit mit dem Uni-Projekt „school is open“ erarbeitet werden, seien kaum spürbar. Interessant sind die Rückmeldungen von Hospitanten. Die Kinder werden eingeladen, sich aus sich heraus zu entwickeln. Die Lehrkräfte nähmen eine große Selbständigkeit der SchülerInnen wahr.

Jenaplanschule

Die 1991 in Jena gegründete staatliche Gemeinschaftsschule wird schon im Film „Treibhäuser der Zukunft” vorgestellt. Deswegen sei hier nur ergänzt, dass 2018 414 Schüler*innen und 30 KiTa-Kinder von 45 Lehrkräften begleitet wurden. Inzwischen hat ein neuer Schulleiter, Frank Ahrens, sein Amt angetreten. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit habe er die Einhaltung des Lehrauftrages kritisch geprüft. Dabei habe er festgestellt, dass die Lehrpläne im Schulbetrieb lückenlos abgebildet seien. Interessant ist, dass sich Lehrer und Schüler anscheinend im Dialog gegenseitig bereichern.

Montessori-Schule Dietramszell

Die Privatschule in Dietramszell wurde 1988 gegründet und stellt sich auf ihrer klaren und aufgeräumten Webseite vor. 2018 beheimatete die offene Ganztagsschule 294 Schüler*innen in den Jahrgängen 1 bis 10 und 30 Lehrkräfte. Die Schule hat einen Bauernhof im Chiemgau als außerschulischen Lernort eingerichtet. Dort sind die Schüler*innen 5 Wochen je Schuljahr. Erdkinderplan (EKP) ist Teil des pädagogischen Konzeptes. „Beim Leben fürs Leben“ ist das Motto an diesem Ort. Auf dem Hof gehe es nur ums Essen anbauen und Geld verdienen, den Rest fülle das Leben. Zeugnisse heißen an dieser Schule „Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess“.

Weitere Schulen

Ganztagsschule Johannes Gutenberg

Die gebundene Ganztagsschule in Wolmirstedt im Bundesland Sachsen-Anhalt ist geleitet von dem Grundgedanken der Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Über sie gibt es einen Filmbeitrag auf YouTube. „Bei uns ist sehr stark die Selbstorganisation ausgeprägt­“, sagt Schulleiter Helmut Thiel. Die Grundlagen dieses Schulkonzeptes sind in den Jahren 1994 und 1995 gelegt worden.

Und jetzt?

Und jetzt haben wir den Impuls, nochmals über den Titel „Schule neu denken“ nachzudenken. Denn uns wird klar, dass schon seit vielen Jahren Schule neu gedacht, ja sogar gemacht wird. Meine Schule neu denken wäre aus jetziger Sicht nach unseren Recherchen der sinnvollere Titel. Zudem, das sei hier vermerkt, ist uns klar, dass dies kein allumfänglicher Artikel ist. Es gibt Schulen und Konzepte, die es wert wären, auch erwähnt zu werden.

Für diejenigen, die ihre Schule neu denken möchten, gibt es aus unserer Sicht beispielsweise diese Möglichkeiten:

Selbst recherchieren

Mögen Sie tiefer ins Thema einsteigen? Die Filme schauen oder nach weiteren Filmen Ausschau halten? Vielleicht ist die Webseite Der Deutsche Schulpreis etwas für Sie. Dort werden sechs Qualitätsbereiche beschrieben, die gute Schule nach dem Verständnis der Initiatoren (Robert Bosch Stiftung, Heidehof Stiftung, ARD und ZEIT Verlagsgruppe) ausmacht.

Vielleicht ist es auch hilfreich, direkt ins Tun zu kommen und sich beispielsweise mit Schüler-Coaching zu beschäftigten. Kollegin Carola Heumann bildet zum Schüler-Coach nach dem Osnabrücker SchülerCoach Modell aus.

Mich vernetzen

Wer etwas länger recherchiert, könnte feststellen, dass „Schule neu denken“ gar nicht mehr so „neu“ ist. Deswegen finden wir Beiträge und Initiativen im Netz. Beispielsweise den Verein Schule Neu Denken e.V. aus Essen. Bei YouTube und bei vimeo haben wir einige Filme gefunden. Mit dessen Initiatoren könnte man sich wahrscheinlich auch einfach vernetzen.

Seit dem Coronavirus

Eine Frage, die uns auch im Coaching immer wieder begleitet: Was ermöglicht Veränderung? Wir wissen, dass es die (intrinsische) Motivation sein kann. Doch viel häufiger ist es — auch aus eigener Erfahrung — eine Restriktion von Außen. Beispielsweise verursacht durch den Coronavirus. Was dieser in Schulen bwirkt hat, zeigt der Zeit-Artikel „Frei wie nie“ über ein Inverview von drei SchulleiterInnen.

Sich begleiten lassen

Weil uns das Thema am Herzen liegt, bieten wir uns gerne als Wegbegleiter an. Beispielsweise in Form der oben genannten Workshops. Ihre Kompetenzen zu stärken ist unser Anliegen. Dafür stellen wir unser systemisches Wissen sowie unsere Erfahrung bedarfsorientiert zur Verfügung. Damit Sie Ihren Veränderungsprozess souverän gestalten. Denn uns geht es in unseren Begleitungsprozessen mehr um das Befähigen, den eigenen Weg zu gehen, als um das Beraten, wie man richtig geht.

Für einen leichten Einstieg bieten wir unterschiedliche Workshop-Formate an:

  • Impuls Workshop für einen Einblick in gelingende moderne Schulkonzepte
  • Träumer Workshop um die Entwicklung des eigenen Schulkonzeptes zu beginnen
  • Methoden Workshop für eine erfolgreiche Umsetzung des eigenen Schulkonzepts
  • Zusammenarbeit Workshop für ein leichtes Miteinander im Kollegium

 

Ein individuelles Angebot erstellen wir Ihnen gerne. Sprechen Sie uns einfach an. Wir freuen uns auf Sie.