Häufig gestellte Fragen
(FAQ: Frequently Asked Questions)
Erstellt: 14.02.2026, letzte Aktualisierung: ./.
Anmerkungen vorab
Die unten stehenden Fragen sind von Marcus Rosik beantwortet. Er hat sich bemüht, diese Fragen aus einer neutralen Perspektive zu beantworten. Damit sollten die Antworten für möglichst viele Lesende hilfreich sein.
Wie finde ich einen Karriere-Coach in Bremen?
1. Internet-Suche
Gibt die Suchwörter „Karriere-Coach Bremen“ ein. Und schaue dir nicht nur die erste Seite, sondern auch die Folgeseiten an. Wähle sechs Coaches aus, die dich von der Webseite her ansprechen und von denen du dir vorstellen kannst, dass sie dich mit deinem aktuellen Anliegen oder Thema begleiten können. Versuche mit dreien davon einen Kennenlern-Termin zu vereinbaren. Danach kannst du dich für einen entscheiden. Das Entscheidungskriterium, das ich hier empfehle, ist der Wohlfühlfaktor. Wähle den Coach, bei dem du dich am wohlsten fühlst und dir vorstellen kannst, auch Persönliches zu besprechen. Denn wirksames Coaching kann anstrengend sein und blickt manchmal auf sehr persönliche Themen. Wähle den Coach, bei dem du dir vorstellen kannst, in solchen Situationen gut aufgehoben zu sein.
2. Frage nach Empfehlungen
Frage in deinem Freundes- und Bekanntenkreis, ob da schon mal jemand ein Karriere-Coaching hatte. Die können dann oft sagen, ob das Coaching hilfreich war. Falls jemand vor kurzem eine neue Stelle angetreten hat, könntest du auch diese Person fragen, ob sie sich mit ein Karriere-Coaching oder Job-Coaching hat unterstützen lassen. Denn hin und wieder unterstützt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter mit einem AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungs-Gutschein) ein Coaching. Und manchmal ist es auch hilfreich entferntere Bekannte zu fragen.
Woran erkenne ich einen zu mir passenden Coach?
Ein Coach der zu dir passt, ist jemand bei dem du dich wohl fühlst. Du hast Vertrauen zu ihr oder ihm. Zudem bist du bereit, dich zu öffnen, um dein Thema in der notwendigen Tielfe zu besprechen. Du solltest das Gefühl haben, dass du dich nicht verstellen musst. Stattdessen denkst du, du kannst so sein wie du bist. Dazu ein Beispiel: Es gibt Menschen, die sagen von sich, sie seien „nahe am Wasser gebaut“ und meinen damit, dass sie schnell anfangen zu weinen. Ein Coach der zu ihnen passt, sollte das aushalten können. Das heißt, wenn ein Coachee im Coaching anfängt zu weinen, gibt der Coach ihm Zeit, lässt den Gefühlen Raum und bleibt empathisch/einfühlsam am Coaching-Thema.
Welche Themen kann ich im Coaching bearbeiten?
Zunächst ist es hilfreich Coaching von Beratung und Therapie abzugrenzen. In aller Kürze bekommen wir bei der Beratung einen oder mehrere Vorschläge, wie genau man etws umsetzen kann. Beispiele: a) eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installieren, b) eine Bewerbung zu erstellen. Im Coaching geht es darum, individuell zu schauen, wie man mit erlebten Problemen umgehen kann. Beispiel: Frank bekommt auf seien Bewerbungen nur Absagen. Im Coaching wird gemeinsam überlegt (man könnte auch sagen spekuliert), was er anders machen kann. Von den erarbeiteten Lösungen probiert Frank dann eine oder mehrere nacheinander aus. Es wird geprüft, ob sich das Ergebnis verändert, Frank also jetzt zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wird. Im Blogartikel ausführlicher: Was ist Coaching? Die Therapie (Altgriechisch für Pflege, Behandlung, Heilung) hat die Vorannahme, dass eine Krankheit vorliegt. Diese sogenannte Krankheit müsste also zunächst diagnostiziert werden. Erst dann kann sie behandelt werden. Das ist meist ein langwierigerer Prozess im Vergleich zum Coaching.
Coaches haben sich meisten auf Themen spezialisiert. Beispielsweise auf Lebens-Themen, auf Psychologische Fragestellungen, auf den Beruf. Oft haben sich Coaches auf bestimmte Methoden fokussiert. Das könnte beispielsweise „systemisches Coaching“, wingwave-coaching oder NLP-Coaching. Bei mir, Marcus Rosik, ist es beispielsweise so, dass ich alle beruflichen Themen begleitet. Das kann der einfache Arbeitsplatzwechsel, die Jobsuche oder ganz einfach der Einstieg in das Berufsleben sein. Zudem begleite ich regelmäßig Themen wie die Unzufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitsplatz, die Unzufriedenheit oder den Konflikt mit dem Chef oder den Unmut mit den aktuellen Aufgaben. Darüber hinaus geht es bei mir um das Lösen von Blockaden oder um den Umgang mit Ängsten, die während der Arbeitszeit auftreten. Schließlich ist auch die Konfliktbearbeitung ein regelmäßiges Thema in meinen Coaching-Sitzungen. Ganz oft führen Veränderungen in der persönlichen Haltung und in der Art der Kommunikation zu wesentlichen Verbesserungen. Ich setze in meinen Coaching-Sitzungen überwiegend diese Methoden ein: systemisches Coaching, die hypnosystemisches Coaching und körperorientierte Methoden wie beispielsweise die Klopftechnik PEP®.
Wie läuft so ein Coaching ab?
Ein Coaching sollte vier Phasen durchlaufen:
- Kennenlernen
- Auftragsklärung
- Arbeitsphase
- Abschluss
Die erste Phase ist das Kennenlernen. Hier lernst du deinen Coach kennen und prüfst für dich, ob die „Chemie“ stimmt. Genauer gesagt geht es darum, dass du prüfst, ob du dir vorstellen kannst, mit dem Coach zusammenzuarbeiten. Dabei ist es wichtig, dass dich sicher und verstanden fühlst sowie Vertrauen zu deinem Coach hast. Denn eine gute Vertrauensbasis ist wichtig für einen gelingenden Coachingprozess. Im Kennenlernen wird oberflächlich das Coachingthema besprochen. Der Coach sollte dir klar sagen, ob er sich zutraut, dich in diesem Thema zu begleiten. Darüber hinaus wären Formalien geklärt werden:
- Mögliche Coaching-Termine.
- Coaching-Ort
- Kosten
- Regelung bei kurzfristiger Terminabsage/-verschiebung
Manche Coaches machen auch einen Coaching-Vertrag mit dir, wo diese Dinge geregelt sind. Meist sind dann auch gegenseitig e Rechte und Pflichten festgehalten. Das Kennenlernen dauert meist so ca. 30 Minuten und ist bei den meisten Coaches kostenfrei. Es gibt allerdings auch Coaches, die dafür schon Geld nehmen. Ihr Argument ist, dass mit dem Kennenlernen der Prozess in dir schon beginnt. Aus eigener Erfahrung kann ich dem zustimmen. Nach dem Kennenlern-Termin solltest du dir eine oder mehrere Nächte Zeit nehmen, um dich zu entscheiden, ob du mit dem Coach zusammenarbeiten möchtest.
Die zweite Phase ist die Phase der Auftragskärung. Hier wir über deine Ziele gesprochen, die du mit dem Coaching erreichen möchtest. Marcus Rosik ist es hier besonders wichtig, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, wann ein Ziel erreicht ist. Manche Ziele sind messbar andere nicht. Doch auch bei den nicht messbaren Zielen lassen sich gemeinsam sinnvolle Indikatoren erarbeiten. Bei Marcus Rosik dauert die Auftragsklärung meist eine Coachingsitzung lang. Manchmal geht es auch schneller.
Die dritte Phase ist die Arbeitsphase. Hier werden deine Anliegen bearbeitet.
Die vierte und letzte Phase ist die Abschlussphase. Sie kann so 30 bis 60 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Manchmal wird sie auch vergessen. Hier wird genau geschaut welche Ziele erreicht wurden. Zudem sollte da auch besprochen werden, was zu tun ist, wenn du in altes Erleben, also in das Problemerleben vor dem Coaching zurück rutscht.
Wie lange dauert ein Coaching?
Wie lange ein Coaching — also ein Coaching-Prozess — dauert, kann man nicht sicher voraussagen. Bei mir, Marcus Rosik, kam ein Klient bereits in der ersten Coaching-Sitzung zu der freudigen Schlussfolgerung, „Na, dann habe ich mein Problem ja bereits gelöst!“. Und gleichzeit gibt es Klient:innen, die zwischen fünf und 10 Sitzungen für die Bearbeitung ihrer komplexen Themen benötigen. Auch längere Prozesse sind schon vorgekommen, mit erfolgreicher Entwicklung. Man kann es einfach nicht sagen. Wichtig dabei ist natürlich der Abstand der Coachings. In akuten Situationen empfiehlt sich ein wöchentlicher Rhythmus. Bei den meisten Themen ist ein 14tägiger Abstand zwischen den Coaching-Sitzungen optimal. Manchmal sind auch Treffen alle vier Wochen völlig ausreichen. Es gibt einige Klient:innen, die haben den Coachingprozess als so hilfreich erlebt, dass sie sich einmal im Quartal einen Termin buchen und dort gesammelte Themen brarbeiten. Zusammenfassung: Der ideale Abstand zwischen den Coaching-Sitzungen ist Abhängig von den Alnliegen der Coachees und des Kontextes.
Wie lange dauert eine Coaching-Sitzung?
Sollte ich ein Coaching online oder lieber in Präsenz machen?
Spätestens seit der Corona-Pandemie ist das online-Coaching ein festes Format geworden. Die Nutzung schwankt seither. Es gibt einige Coaches, die nur noch online-Coachings anbieten. Andere Coaches ermöglichen ihren Klient:innen beides, online- und/oder Präsenz-Coaching. Ich, Marcus Rosik, biete meinen Klient:innen beides an. Im Präsenz-Coaching in meinem Coachingraum im HollerHaus sind vielfältigere Methoden einsetzbar. Denn in Präsenz kann der Raum besser einbezogen werden. Immer im Einsatz ist dabei mein FlipChart, auf dem Wesentliches festgehalten wird. Im online-Coaching setze ich ein digitales Whiteboard (conceptboard.com) ein, auf das meine Klient:innen auch zwischen den Coaching-Sitzungen arbeiten können. Online arbeite ich mit den Videokonferenz-Tools BigBlueButton (BBB), zoom und MS Teams. Gerade für Klient:innen aus Berlin, Nürnberg, Salzburg und Zürich ist das besonders hilfreich. Manchmal bietet es sich auch an, die Formate zu kombinieren. So können Klient:innen auch auf Reisen ihr Coaching einfach online ohne Unterbrechung fortführen. Am Ende ist es also eine Entscheidung der Klient:inne, was sie bevorzugen.